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Therapie des Glaukoms



Medikamentöse Therapie

Die Behandlung des Glaukoms wird zumeist mit drucksenkenden Augentropfen vorgenommen. Reicht dies nicht aus, kann eine Glaukomoperation notwendig werden, die ebenfalls zum Ziel hat, den Augeninnendruck so weit wie möglich zu normalisieren. Eine Operation wird selten durchgeführt, da ihr Erfolg nicht immer sicher und von Bestand ist. Sie ist die ultima ratio.

In der medikamentösen Behandlung gab es in den letzten Jahren durch große Forschungsanstrengungen erhebliche Verbesserungen für die Therapie, aber auch für die Anwendung der Tropfen. So ist durch neue (allerdings teuere) Medikamente das Tropfen einfacher und die Verträglichkeit verbessert worden. Neben der drucksenkenden Wirkung gibt es nun auch Präparate, die nachweislich die Durchblutung des Auges verbessern können.

Hier die Medikamentengruppen und Wirksubstanzen mit ihren Vor- und Nachteilen:

Miotika (Pilocarpin, Carbachol) - verbessern den Kammerwasserabfluss, indem sie die Pupille verengen und damit das Trabekelwerk freimachen

  • gute Wirksamkeit, können Schmerzen am Auge verursachen, verengen die Pupille, müssen bis zu viermal täglich getropft werden

Adrenergika (Dipivefrin) - drosseln die Kammerwasserproduktion, weiten die Pupille

  • gute Wirksamkeit, erweitern die Pupille, machen rote Augen, können den Bludruck erhöhen, müssen zweimal tgl. getropft werden

Betablocker (Timolol, Levobunolol, Carteolol, Metipranolol, Betaxolol) - Drosseln die Kammerwasserproduktion

  • gute Wirksamkeit, gute lokale Verträglichkeit, können den Blutdruck und die Herzfrequenz senken, können einen Asthmaanfall auslösen, können Potenzprobleme und Kreislaufschwäche bewirken, verlieren manchmal ihre Wirksamkeit über die Zeit, müssen zweimal täglich getropft werden

Alpha-2-Agonisten (Clonidin, Apraclonidin, Brimonidin) - drosseln die Kammerwasserproduktion und verbessern den Abfluss

  • gute Wirksamkeit, senken den Bludruck, führen häufig zu Allergien am Auge, müssen zweimal täglich getropft werden

Topische Carboanhydrasehemmer (Dorzolamid, Brinzolamid) - drosseln die Kammerwasserproduktion und verbessern die Durchblutung des Auges

  • gute Wirksamkeit, sehr gute Verträglichkeit (Dorzolamid brennt beim Eintropfen ins Auge), müssen zweimal (Brinzolamid) bzw. dreimal (Dorzolamid) täglich getropft werden

Prostaglandine (Latanoprost, Travoprost, Tafluprost, Bimatoprost) - Verbessern den Kammerwasserabfluss

  • sehr gute Wirksamkeit, gute lokale und allgemeine Verträglichkeit, müssen einmal täglich abends getropft werden. Latanoprost muss lichtgeschützt und gekühlt werden, Travoprost nicht.

Selektive Trabekuloplastik SLT

Alternativ oder ergänzend kann eine Lasertherapie zur Augeninnendrucksenkung durchgeführt werden. Mit kurzfrequenten Laserlichtimpulsen werden Pigmentzellen im Trabekelwerk beschossen und zerstört. Diese regenerieren und wachsen neu. Dadurch kann das Kammerwasser wieder besser abfließen. Der Augeninnendruck wird so in den meisten Fällen (bis zu 80% Erfolgsquote) um bis zu 30% reduziert. Der nicht invasive Eingriff erfolgt ambulant beim Augenarzt, dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Indikationen sind das chronische Offenwinkelglaukom, das Pseudoexfoliationsglaukom und das Pigmentglaukom.

Wer Augentropfen nicht regelmäßig nehmen will oder sie nicht verträgt, oder keinen ausreichenden Erfolg in der Drucksenkung hat, für den kann die SLT eine Option sein. Viele deutsche Augenärzte bieten diese Therapie in ihrer Praxis an.

Die Kostenerstattungsregelung ist unterschiedlich. Fragen hierzu beantworten die Krankenkassen und der Augenarzt/die Augenärztin.

Operation als ultima ratio =>



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