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Die Glaukomerkrankung



Was für eine Erkrankung ist der grüne Star ?

der Sehnerv Der grüne Star oder das Glaukom ist eine Erkrankung des Sehnerven, die bei unzureichender Behandlung zur Erblindung führen kann. Der Sehnerv wird dabei langfristig - oder im Falle eines Glaukomanfalles akut - durch einen zu hohen Druck im Augeninnern und durch mangelhafte Blutversorgung geschädigt.

Die Erkrankung ist schmerzfrei und ohne Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit. (Daher wird sie leider oft unterschätzt.) Jedoch führt die Schädigung des Sehnerven über die Jahre zum Verlust an Sehfähigkeit. Es entstehen blinde Flecken (Skotome). Diese können bis zum Ausfall des gesamten Gesichtsfeldes führen. Der grüne Star ist weltweit eine der Hauptursachen für Erblindung.

Was passiert beim grünen Star mit dem Auge ?

Kammerwasserfluss Damit das Licht ungehindert durch das Auge auf die Netzhaut fallen kann, von wo es über den Sehnerven ans Gehirn weitergeleitet wird, muss das Augeninnere glasklar sein. Hierfür sorgt die Augenflüssigkeit (das Kammerwasser), die das Auge durchströmt und mit Nährstoffen versorgt. Sie sorgt gleichzeitig auch für einen nahezu konstanten Druck im Augeninnern: ca. 15 mmHg.

Im Ziliarkörper gebildet, fließt das Kammerwasser durch die Pupille in die Augenvorderkammer und von dort durch das Trabekelwerk ins venöse Blut.

Ist der Abfluss jedoch durch verschiedene Ursachen behindert, steigt der Druck im Auge an. Dieser Druckanstieg drückt auf die Netzhaut und den Sehnerven, der dadurch gequetscht wird und nicht mehr richtig funktionieren kann. Geht das über längere Zeit, sterben Nervenzellen ab und es kommt zum Ausfall von Gesichtsfeld. Dies erfolgt zunächst an einem Auge und wird vom anderen kompensiert. Dadurch sieht man den Schaden nicht.

Ursachen

In den meisten Fällen ist beim Glaukom der Augeninnendruck erhöht, weil das Kammerwasser nicht mehr richtig abfließen kann. Der Druck im Auge steigt dann weit über 20, manchmal über 30 mmHg an. Ursache ist entweder eine Verlegung oder Blockade des Trabekelwerkes (man spricht dann von Engwinkelglaukom), oder das Trabekelwerk ist verstopft oder verwachsen, so dass das Wasser nicht mehr optimal abfließt.

Trabekelmaschenwerk Neben dem erhöhten Augeninnendruck, der die Netzhaut und den Sehnerven quetscht, ist ein wesentlicher Faktor die Durchblutung der Netz- und Aderhaut des Auges. Ist sie gestört, kommt es zur Unterversorgung des Sehnerven und zum langfristigen Verlust an Nervenzellen der Netzhaut. Ursachen hierfür können allgemeine Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen u.a. sein.

Ist der Augeninnendruck normal, entstehen aber dennoch Gesichtsfeldausfälle, spricht man vom Normaldruckglaukom. Dieses ist noch schwieriger festzustellen, da ja keine Druckerhöhung im Auge vorliegt, die relativ einfach vom Augenarzt gemessen werden kann.

Um ein Glaukom auszuschließen, muss daher neben dem Augeninnendruck stets das Gesichtsfeld vermessen und die Papille (der Sehnerv) kontrolliert werden.





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