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Glaukom-Operation

Die operative Behandlung des Glaukoms kann immer dann notwendig werden, wenn die medikamentöse Therapie nicht ausreicht oder nicht vertragen wird (Nebenwirkungen, Allergien). Ziel der Glaukombehandlung ist es, einen Zielaugeninnendruck zu erreichen. Dieser muss im Einzelfall vom Augenarzt festgelegt werden. Wird dieser Zieldruck - bei dem kein weiterer Glaukomschaden mehr auftritt - nicht erreicht oder kann er nicht stabil erreicht werden, muss die Möglichkeit einer Operation in Betracht gezogen werden.
Dabei ist jedoch äußerst genau abzuklären, ob der mögliche Nutzen mit dem Aufwand und dem Risiko vereinbar ist, und ob der Patient die Operation nach gründlicher Aufklärung möchte.

Der Nutzen besteht darin, dass bei erfolgreicher Operation der Augeninnendruck auf niedrigem Niveau stabilisiert, ein Fortschreiten des Glaukomschadens verhindert werden kann, und die weitere Anwendung von Augentropfen entfällt. Als Risiko muss beachtet werden, dass das Glaukomziel nicht immer optimal erreicht wird, d.h., dass auch nach der OP weiter Augentropfen genommen werden müssen oder erneut operiert werden muss.
Augeninnendruckkontrollen beim Augenarzt sind auch nach einer OP unumgänglich. Außerdem ist in vielen Fällen die Sehschärfe nach einer Glaukom-OP schlechter als vorher und das Kataraktrisiko leicht erhöht.

Die Operation

Die Glaukom-OP kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. 1-2 Tage stationär wird empfohlen, um das Auge professionell nachzuversorgen. Im Normalfall wird unter Lokalanästhesie (örtliche Betäubung mit einer Injektion hinter den Augapfel oder unter die Bindehaut) operiert. Das Auge wird zusätzlich fixiert, damit Augenbewegungen während der OP verhindert werden.
Das Ziel der Operation ist es, durch chirurgische Maßnahmen den Abfluss des Kammerwassers zu verbessern. Hierzu gibt es verschiedene Techniken, dessen Einsatz vom Operateur und vom Auge des Patienten abhängen. In den meisten Fällen wird das Auge im oberen Bereich unter dem Oberlid eröffnet und aus der Iris im oberen Bereich ein kleines Stück ausgeschnitten (Iridektomie
genannt), so dass das Kammerwasser unter die Bindehaut in ein sog. Sickerkissen fließt. Diese OP nennt man Trabekulektomie. Andere Techniken eröffnen chirurgisch das Trabekelwerk oder legen eine Öffnung in die Sklera (Lederhaut), damit das Wasser besser abfließen kann. Der Eingriff kann in manchen Fällen auch per Laser geschehen, was allerdings nicht immer erfolgreich ist.

Als Komplikationen können Blutungen während und nach der OP auftreten, sowie der Abfall des Augeninnendruckes auf sehr niedrige Werte, was zu Sehproblemen nach der OP führen kann. Diese Komplikationen werden jedoch von erfahrenen Chirurgen beherrscht.

Das operierte Auge muss nach der OP engmaschig kontrolliert werden. Direkt nach der OP müssen Antibiotika und entzündungshemmende Augentropfen angewendet werden. Ansonsten kann sofort das normale Leben weitergeführt werden. Da nur ein Auge operiert wird, ist auch Autofahren und Arbeiten schnell wieder möglich.

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